
Im Folgendem finden Sie eine Zusammenstellung festlicher Musik, die, wenn sie nicht direkt zum Anlass des Weihnachtsfestes komponiert wurde, doch sehr gut geignet sind, Weihnachten mit Musik auszustatten.
Selbstverständlich ist Johann Sebastian Bach kein vergessener Komponist, doch auf einer Seite über Weihnachtsmusik gehört selbstverständlich eine Erwähnung seines herrlichen Weihnachtsoratoriums. Im Folgendem finden Sie zwei persönliche CD-Empfehlungen des Werks:
An dieser Stelle möchte ich auch auf eine ausgezeichnete Gesamteinspielung der Werke Johann Sebastian Bachs aufmerksam machen, die sich zudem durch eine unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis auszeichnet.
⇒ J.S.Bachs sämtliche Werke aus 155 CDs
Evariste Felice dall'Abaco (1675 - 1742) komponierte fast ausschließlich Instrumentalmusik. Er gilt als einer der bedeutensten Komponisten italienischer Kammermusik des frühen 18. Jahrhunderts.
Georg Werner (1693 - 1766) war Hofkapellmeister des Fürsten Esterházy. Bis heute steht sein Wirken dort im Schatten seines berühmteren Nachfolgers Joseph Haydn, obwohl er die Hofkapelle zu einem Höhepunkt führte. Als Komponist war er ein sehr fleißiger und versierter Schöpfer. Er hat für fast alle Gattungen Werke verfasst. Seine Weihnachtsmusik ist von schlichter, einprägsamer Melodik und pastoralem Duktus.
Johann David Heinichen (1683 - 1729) wirkte am Hof August des Starken in Dresden. Seinen Zeitgenossen galt er als führender Komponist. In seinen Werken überwand er die Strenge barocker Formen und leitete damit zur Frühklassik über.
Gaëtano Maria Schiassis (1698 - 1753 oder 1754) Instrumentalwerk ist geprägt von seiner eigenen langjährigen geigerischen Praxis, d.h. die Violinstimmen sind anspruchsvoll und oft virtuos.
Thomas Grünberger (1756 - 1820) war Priester und als dieser im Laufe seines Lebens wiederholt strafversetzt worden. Nicht alle Gründe dafür sind bekannt; die bekannten sind Starrsinnigkeit und Schulden. Seine instrumentalen Fähigkeiten erlaubten ihm aber, immer wieder in alte Orden zurückzukehren.In Bayern war er zu seiner Zeit ein sehr populärer Komponist.
Johann Kaspar Aiblinger (1779 - 1867) schuf hauptsächlich klassizistische Kirchenmusik.
Robert Führers (1807 - 1861) Komposition sind geprägt von Einfachheit und lyrischem Ausdruck. Sie kombinieren romantische und klassische Stilelemente.
Simon Sechter (1788 - 1867) hatte eine eigentümliche Beziehung zum Komponieren. Er bezeichnete es wiederholt als Freizeitbeschäftigung für ihn. Gleichzeitig verpflichtete er sich aber, täglich wenigstens eine kleinere Komposition fertigzustellen. Den Dadaismus vorwegnehmend, waren die Ausgangspunkte seiner Werke zufällige Texte aus der Zeitung, so z.B. "Der astronomische Tag begreift den natürlichen Tag zugleich mit der Nacht in sich, und wird in 24 Stunden eingeteilt." Ergebnis seines täglichen Pensums sind mehr als 8000 Werke für fast alle Gattungen.
Bedeutung erlangte Sechter hauptsächlich als Musiktheoretiker. Seine Lehre war im 19. Jahrhundert das dominierende Modell der österreichischen Musiktheorie.
Peter Cornelius' (1824 - 1874) Kompositionen liegt eine große selbstkritische Haltung zu Grunde: „Ich werde nie etwas veröffentlichen, wenn ich mir nicht selbst bewusst bin, dass es wenigstens das Streben nach Vollkommenheit in sich trägt“.
Ein wunderbares Werk der romantischen Weihnachtsmusik.