Theodor Grünberger

Komponist, Organist und Priester

25. 6.1756 Bettbrun (Oberpfalz) – 27. 2.1820 Moosburg (Oberbayern)

(eigentlich Johannes Paul Grünberger, Pseudonym Verdemonti)

Grünberger besucht das Münchener Jesuitengymnasium. Von 1776 - 1788 ist er im Münchener Augustinerkloster. Wichtige Stationen dort: 1777 Ablegung der Ordensgelübbde; 1778 Weihung zum Priester; 1782 Klosterorganist. Eine Versetzung in das Kloster Schönthal (Oberpfalz) wegen Starsinnigkeit und Schulden erfolgt 1788. 1790 wechselt er in das Augustinerkloster Regensburg. 1792 wird er wegen seiner instrumentalen Fähigkeiten als Organist nach München zurückversetzt, um dort seinen Orden zu unterrichten. Er kann jetzt auch anderen Schülern in der Stadt Unterricht auf Tasteninstrumenten geben. Nicht weiter bekannte neue Verfehlungen führen 1794 zu einer neuen Versetzung in das Kloster Ramsau bei Haag (Oberbayern). 1802 wird seinem 1792 erstmals formulierten Antrag auf Entlassung in den Weltpriesterstand entsprochen. Von 1803 – 1809 unterrichtet er im Schullehrerkandidatenseminar Orgel. Nach 1810 bezieht er eine Pension. Weitere Aufenthaltsort danach: 1811 – 12 Salzburg (dorttätig als Privatinspektor); 1814 Ramsau; Müchsdorf in Niederbayern (als Schlosskaplan); 1819 Riding bei Erding; 1820 Moosburg.

Grünberger war in Bayern ein sehr populärer Komponist. Seine Instrumentalstücke sind pianistisch gesetzt und spielerisch-volkstümlich und unterhaltsam.

Hörempfehlungen

Seine Pastoralogelstücke sind sehr besinnlich-festlich und daher super als Weihnachtsmusik geeignet.


























































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