Karl Georg Peter Grädener

deutscher Komponist und Cellist

14.1.1812 Rostock – 10.6.1883 Hamburg.

Grädener studierte zunächst Jura, brach das Studium aber ab und war dann 3 Jahre als Cellist in Helsingfors tätig und danach 10 Jahre Universitätsmusikdirektor in Kiel. 1851 – 61 leitete er die von ihm auch gegründete Hamburger Gesangsakademie. 1862 – 65 ist er Lehrer für Gesang und Theorie am Konservatorium in Wien. Ab 1865 lebte er wieder in Hamburg und gründete dort den Tonkünstlerverein und lehrte am Konsevatorium.

Grädener förderte den jungen Johannes Brahms, dessen Werke sein Chor in Hamburg aufführte ( Ave Maria op.12, Begräbnisgesang op.13 ). Sein Werk umfasst 3 Opern, 2 Sinfonien, 1 Klavierkonzert, Kammermusik, Lieder, die einst in Hamburg sehr beliebt waren.

Kurt Stephenson, ein renommierter Brahms-Forscher, schreibt über Karl Georg Peter Grädener:

„Blieben Orchester und Kammermusik im Schatten der Werke bedeutenderer Meister auf die Auswirkung im stammesmäßig umgrenzten Raum beschränkt, so haben die poetisch-programmatischen Klavierstücke mit ihrem musikalischen Reichtum innerhalb miniaturistischer Knappheit, besonders inm glücklich getroffenen ‚Kinderton’, als selbstständige Schumann-Nachfolge ihrem Schöpfer einen bleibenden, obschon bescheidenen Platz in der Geschichte der Klaviermusik gesichert.“

























































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