
13.9.1819 Leipzig – 20.5.1896 Frankfurt am Main.
Bedeutendste Pianistin des 19. Jahhunderts. Sie setzte neue Maßstäbe für die Interpretation der Werke Bachs, Beethovens, Chopin, Mendelsohns und Brahms.
Als Komponistin von Selbstzweifeln geplagt, wurde sie cin ihrem Mann Robert Schumann zum Komponieren ermuntert. Neben Liedern gehören ein Klavierkonzert und virtuose Klaviersolostücke – zum eigenen Vortrag gedacht – zu ihren Werken.
Auf die ihr gewidmete fis-Moll-Klaviersonate op. 2 von Johannes Brahms bedankte Clara Schumann sich mit den 3 Romanzen op. 21. Diese Stücke gehören zu ihren besten. Stimmungsvielfalt, ausgewogener pianistischer Satz und Form heben die Stücke auf ein Niveau, das mit dem ihres Mannes vergleichbar ist.
Die erste Romanze entstand am 2. April 1855 zum Geburstag von Brahms. Brahms besuchte an diesem Tag den kranken Robert in der Nervenheilanstalt in Endrich bei Bonn. Clara schrieb damals über die erste Romanze in ihr Tagebuch:
„Sie ist aber recht traurig in der Stimmung; ich war’s so sehr, als ich sie schrieb.“. Die anderen beiden Stücke entstanden Ende Juni 1855.